Einträge von Max Hollweck

Arnold Höllriegel – „Die Derwischtrommel“ 1931

1898 tobt ein blutiger Krieg im Sudan: Die Sudanesen erheben sich, von Mahdi Mohammed Achmed angeführt, in einer letzten großen Schlacht gegen die Besatzer. Zahlenmäßig zwar überlegen haben sie dennoch kaum eine Chance gegen die moderneren Waffen ihrer Feinde. Der Schriftsteller und Reisejournalist Richard Arnold Bermann übt in diesem historischen Reise- und Abenteuerroman unter dem […]

Ernest Hemmingway – „In einem anderen Land“ 1929

„In einem anderen Land“ erzählt die Liebesgeschichte eines der italienischen Armee dienenden Amerikaners und einer britischen Krankenschwester an der italienischen Front im ersten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler Frederic hat sein Studium abgebrochen und ist in den Krieg gezogen. An seinem Standort lernt er die Krankenschwester Miss Catherine Barkley kennen.

Walter Hasenclever – „Der Sohn“ 1914

„Der Sohn“ ist ein Drama in fünf Akten. Das Stück zeigt die innere Reifung eines Jugendlichen und thematisiert einen typischen Generationenkonflikt. Zu Beginn ist der Konflikt eine private Auseinandersetzung, die nach und nach zu einem gesellschaftlichen Konflikt wird, der dann entladen wird. Am Schluss kehrt das Stück wieder auf die private Ebene zurück.

Jaroslav Hasek – „Der brave Soldat Schwejk“ 1923

Durch amtsärztliches Attest als blöde ausgewiesen, wird Schwejk im Ersten Weltkrieg dem Oberleutnant Lukasch als Bursche zugeteilt. Sein Pflichtbewusstsein und sein Befehlsgehorsam übertreffen alle Erwartungen. Schwejk erfüllt seine Aufträge über Gebühr und führt damit ihre Sinnhaftigkeit auf eine unwiderlegbare Weise ad absurdum.

Oskar Maria Graf -„Wir sind Gefangene“ 1927

Mit Begin des Ersten Weltkriegs als Soldat zum Militär eingezogen, verweigert er offen den Befehl und wird, in einer militarisierten Welt folgerichtig, schließlich ins Irrenhaus eingeliefert. Wie er seine bayerische Dickschädelichkeit gegen das geistige Strammstehen einer ganzen Generation einsetzt ist von unbändiger, geradezu Schweijkscher Komik. Am Ende des Buches schildert Oskar Maria Graf, wie er, […]

Andre Gide – „Kongo und Tschad“ 1927

Im Juni 1925 ist André Gide mit Marc Allégret von Paris nach Afrika aufgebrochen. Er beschreibt zunächst die Landschaft in seinem bereisten Gebiet. Mit zunehmender Dauer der Reise bekommt er immer mehr Empathie für die Eingeborenen, die soziale Ungerechtigkeit erfahren. Gides Problem ist, dass er selbst nichts dagegen machen kann.

Lion Feuchtwanger – „Jud Süss“ 1925

1730: Der jüdische Kaufmann Josef Süß Oppenheimer steigt als Geheimrat des katholischen Herzogs Karl Alexander zum mächtigsten Mann Württembergs auf. Die politischen Fäden des Landes zieht er mit rücksichtslosem Eifer. Als seine geliebte Tochter Naemi vor den Nachstellungen des Herzogs in den Tod flüchtet, schwört Süß seinem verschwenderischen Leben ab und stellt dem Landesherrn eine […]