Einträge von Nico Reicheneder

Stefan Zweig – „Verwirrung der Gefühle“ 1926

„Verwirrung der Gefühle“ ist die Geschichte des jungen Studenten Roland. Er entwickelt großen Eifer für einen charismatischen Literaturprofessor, an den er sich zunehmend auch privat bindet. Durch und durch naiv bleibt ihm bis zuletzt allerdings unklar, dass das Interesse seines Lehrers an ihm nicht nur akademischer Natur ist, sondern dass sich vor allem sexuell von seinem […]

Arnold Zweig – „Caliban oder Politik und Leidenschaft“ 1927

Das Buch soll ein Sach- und Kampfbuch über den Antisemitismus sein, in dem Arnold Zweig mit viel Schärfe das politische Verhalten und die Reaktion des deutschen Volkes auf den ersten Weltkrieg kritisiert. Zweig geht es vor allem darum, das Einzigartige an jüdischen kulturellen Werten hervorzuheben und die Vorurteile gegen Juden als historisch bedingt darzustellen, zum […]

Franz Werfel – „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ 1933

Gabriel Bagradian kehrt nach 23 Jahren mit Frau und Kind in seine armenische Heimat am Fuße des Musa Dagh zurück. Der Besuch soll nur kurze Zeit dauern, doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und die Familie sitzt fest. Gabriel gerät in die vom Osmanischen Reich verhängte Verschickung der armenischen Minderheit. Doch statt sich in […]

Kurt Tucholsky – „Lerne lachen ohne zu weinen“ 1931

Mit „Lerne lachen ohne zu weinen“ liegt uns eine Sammlung von Artikeln, Gedichten und kurzen Prosatexten Tucholskys aus den Jahren 1927 bis 1931 vor. Tucholsky rechnet hier mit vielem ab – affektiertem Volk, Bürokratie, politischem Marionettenspiel, gescheiterter Republik, Unfähigkeit der Menschen sich zu regen, zu sehen, was vorgeht, Justiz, Intoleranz der Völker, besonders des deutschen, […]