Stefan Zweig – „Verwirrung der Gefühle“ 1926

Verwirrung der Gefühle“ ist die Geschichte des jungen Studenten Roland. Er entwickelt großen Eifer für einen charismatischen Literaturprofessor, an den er sich zunehmend auch privat bindet. Durch und durch naiv bleibt ihm bis zuletzt allerdings unklar, dass das Interesse seines Lehrers an ihm nicht nur akademischer Natur ist, sondern dass sich vor allem sexuell von seinem Schützling angezogen fühlt.

Stefan Zweig – „Der Kampf mit dem Dämon“ 1925

Der Kampf mit dem Dämon“ erschien als der zweite Band in der literarischen Essayreihe „Baumeister der Welt“. Das Buch enthält biographisch-psychologische Skizzen der drei Autoren: Hölderlin, Kleist und Nietzsche.

Arnold Zweig – „Der Streit um den Sergeanten Grischa“ 1928

Das Buch ist die Geschichte eines russischen Kriegsgefangenen in Deutschland, der Ende 1917 zu Frau und Kind nach Hause fliehen will, jedoch auf der Flucht gefangen genommen und später von den Deutschen hingerichtet wird.

Arnold Zweig – „Caliban oder Politik und Leidenschaft“ 1927

Das Buch soll ein Sach- und Kampfbuch über den Antisemitismus sein, in dem Arnold Zweig mit viel Schärfe das politische Verhalten und die Reaktion des deutschen Volkes auf den ersten Weltkrieg kritisiert. Zweig geht es vor allem darum, das Einzigartige an jüdischen kulturellen Werten hervorzuheben und die Vorurteile gegen Juden als historisch bedingt darzustellen, zum anderen will er den Antisemitismus als Abart verstanden wissen.

Franz Werfel – „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ 1933

Gabriel Bagradian kehrt nach 23 Jahren mit Frau und Kind in seine armenische Heimat am Fuße des Musa Dagh zurück. Der Besuch soll nur kurze Zeit dauern, doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und die Familie sitzt fest. Gabriel gerät in die vom Osmanischen Reich verhängte Verschickung der armenischen Minderheit. Doch statt sich in das Schicksal der Deportation zu fügen, setzt Gabriel alles auf eine Karte: Auf dem Musa Dagh sucht er mit ca. 5.000 Armeniern Zuflucht vor Verfolgung, Verschleppung und Ausrottung durch die Türken. Sein verzweifelter Triumph heißt erbitterter Widerstand, koste es, was es wolle.

Jakob Wassermann – „Mein Weg als Deutscher und Jude“ 1921

In „Mein Weg als Deutscher und Jude“ beschreibt Jakob Wassermann autobiographisch seinen Konflikt ein Deutscher und ein Jude zu sein.

Kurt Tucholsky – „Lerne lachen ohne zu weinen“ 1931

Mit „Lerne lachen ohne zu weinen“ liegt uns eine Sammlung von Artikeln, Gedichten und kurzen Prosatexten Tucholskys aus den Jahren 1927 bis 1931 vor. Tucholsky rechnet hier mit vielem ab – affektiertem Volk, Bürokratie, politischem Marionettenspiel, gescheiterter Republik, Unfähigkeit der Menschen sich zu regen, zu sehen, was vorgeht, Justiz, Intoleranz der Völker, besonders des deutschen, Krieg, Gesellschaft, Religion.

Kurt Tucholsky – „Deutschland, Deutschland über alles“ 1929

In Deutschland, Deutschland über alles versucht Tucholsky die hehren Parolen der politischen Gegner mit Bildern und Texten zu brechen. Dabei unterlegt er mit Hilfe John Heartfields scheinbar alltägliche Bilder von Menschen aller Schichten mit seinen kritischen Texten.

Ernst Toller – „Quer durch“ 1930

Ernst Toller schildert in diesem Buch seine Erlebnisse während seiner Reisen durch Amerika und Russland während der 1920er Jahre.

Anna Seghers – „Der Aufstand der Fischer von St. Barbara“ 1928

Johann Hull flieht von Port Sebastian in das Fischerdorf St. Barbara, nachdem er seit einer Meuterei polizeilich gesucht wird. Schnell findet er eine Unterkunft und wird auch Teil einer Gruppe von Fischern, die gegen Ungerechtigkeiten klagen. Schließlich kommt es zu einem gewalttätigen Austand.